3sat - Kulturzeit / Exilkunst


Die iranische Gesellschaft ist seit Jahrzehnten geprägt von Unterdrückung und Gewalt. Besonders viele Opfer fordert das totalitäre Mullah-Regime unter den nahezu rechtlosen Frauen. «Im Iran sind die Frauen der Boxsack der Gesellschaft», empört sich die junge Künstlerin Sheida Soleimani. Mit weichen Skulpturen und Collagen aus Porträts unzähliger Hingerichteter will die Exiliranerin die Erinnerung an diese Frauen wachhalten, den stummen Opfern eine Existenz und eine Rolle in der iranischen Geschichte sichern. 
In ihrem Atelier in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island fertigt die iranisch-amerikanische Künstlerin Sheida Soleimani Kunstwerke an, in denen sie Wut, Trauer und Schmerz verarbeitet.

Der Beitrag entstand für die Sendung Kulturzeit auf 3Sat

Redaktion: Claudia Grenzer

Kamera & Schnitt: Sascha Kaus